Fekkerchilbi am Züri Fäscht
Beherzt greifen die acht Fekker nach dem reichhaltigen Brunch. Als Erfrischung serviert Gastgeberin Luzia eine sommerliche Erdbeeren-Limetten Bowle. Es ist 08.30h und einigen sind die Strapazen des Vorabends noch ins Gesicht geschrieben. Nur schwerfällig finden die leckeren Speisen den Weg über den Gaumen. Das Fekkerleben ist eben kein Zuckerschlecken.
Doch das ist die Vorstands- und OK-Bogäspeuzerball Tätigkeit auch nicht. So sollte dieser Ausflug mit dessen Mitgliedern trotzdem ein Erfolg werden. Noch immer unbekannt ist das Programm des anstehenden Wochenendes. Lediglich die Fahrer sind mittlerweile eingetroffen…
// Nächster Halt: Paintball Arena Kriens
Als ob es nicht schon heiss genug wäre, muss erstmal ein kompletter Schutzanzug angezogen werden. Nur Benno bleibt verschont. Er hat sich den Fuss verstaucht (man munkelt in der Liebesschaukel beim Kopulieren) und betrachtet das Spektakel aus sicherer Entfernung. Das Resultat der ganzen Aktion: Durchnässte Kleidung, blaue Flecken und eine Menge Spass. Die Fahrer haben das Kampffeld inzwischen verlassen und die Reise geht mit etwas Bier, Chips und Brot im Proviant mit dem Zug weiter.
// Nächster Halt: Jungendherberge Baden
Ganz schön verschwitzt brauchen wir nun eine kühle Erfrischung. Da kommt die nahe gelegene Freiluftbadi gerade recht. Nur haben nicht alle Badkleider dabei und die Aufsicht scheint gegenüber Baden in Boxershorts nicht gerade aufgeschlossen zu sein. Ein Spontankauf von sexy, knappen Badeslips schafft Abhilfe. Zum Glück ist man sich von der Fasnacht an peinliche Momente gewöhnt...
// Nächster Halt: Züri Fäscht
Dieses findet nur alle drei Jahre statt und hat einiges zu bieten. Mittendrin unsere kleine Fekkergruppe. Irgendwie fällt dies unter den rund 1 Mio. Besuchern aber gar nicht wirklich auf. Was am ehesten für Aufsehen sorgt ist Festwirt Schuler in seinen Hot Pants. So was sieht selbst Zürich nicht alle Tage! Vom langen Tag etwas ermüdet bleiben einige Stunden zum Feiern. Eindrücklich ist auch das Feuerwerk. Dabei lassen Sie zusätziich einen Helikopter über das Seebecken fliegen. Zuerst dachte man er sei eine Art Mohrhuhn zum Abschiessen, doch etwas enttäuschend lässt er nur selbst ein paar Feuerwerkskracher in den dunklen Zürcher Nachthimmel.
// Nächster Halt: Steinen
Morgenessen bis 09.00h in der Jungendherberge. Wer diese Zeit eingeführte, hat seine Jungendjahre bestimmt schon lange hinter sich und scheint Vegetarier zu sein. Wieder einmal Feste Nahrung kommt aber immer gut. Das ist dann auch bereits der Abschluss vor der Heimreise zurück in den lauschigen Kanton Schwyz. Fazit: Ein heisses, fröhliches Wochenende, umrahmt von einigen blauen Flecken. Es lebe die Fekkerchilbi!


