SchmuDo im Steinerberg

Nicht unbedingt schmutzig, dafür umso kälter war es am schmutzigen Donnerstag, 11. Februar 2010 im Steinerberg. Wer keine Handschuhe dabei hatte, wurde mit prickelnd stechenden Fingern bestraft. Auch die Raucher durften sich auf kühle Momente einstellen: Als Vorgeschmack auf das kantonale Rauchverbot war der orale Tabakkonsum nur im Freien erlaubt, während der Wärmepilz drinnen an der Wärme (neben dem Grillecken) sein Dasein fristete.

Unersättliche fasnächtlicher zogen vorgängig am Morgen nach Luzern zur Tagwache. Nicht allen bekam das wirklich gut. So konnte Hengi das Nachtessen gerade mal bis vor dem Auftritt behalten. Belämmert und mit kleinen Augen hämmerte er dennoch pflichtbewusst auf seine Pauke. Währenddessen kämpfte das Posaunenregister mit der Bühnenerhöhung. Der Tisch für die 2./3. Stimmen vermochte der Belastung nicht standhalten und brach während dem Spielen zusammen. Böse Zungen behaupteten, das Register sei eben zu schwer, andere sie seien zu wild und stürmisch gewesen.

Die kurze Distanz von Steinerberg nach Steinen lud zu einem gemütlichen Spaziergang nach Hause ein. So konnten Taxikosten gespart und die Ökobilanz geschönt werden. Wie erwähnt wäre es eigentlich eine kurze Reise nach Steinen. Trotzdem wurden Rekordzeiten von bis zu einer Stunde vernommen.

 
Kommentare (1)
1Sonntag, 14. Februar 2010
Hengi
und zu allem ane isch das eis vode bessere Guggeverpflegig wos gäh hed i dere fasnacht :-/ häti lieber das im thal hine useglah :-P

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